Hallo liebe Leserin, lieber Leser,
Vielleicht erinnerst du dich an meinen letzten Newsletter, in dem ich dir ein paar ayurvedische Begleiter für den Sommer und die Reisezeit mitgegeben habe. Inzwischen ist einiges passiert: Ich war im österreichischen Voralberg und am Bodensee unterwegs, habe wunderbare Tage in den Bergen verbracht und bin inzwischen längst wieder im Alltag angekommen.
Und auch wenn ich dem Sommer mit seinen langen, hellen Tagen immer ein bisschen nachtrauere, hat der Herbst seinen ganz eigenen Zauber. Die Luft wird kühler, die Tage werden kürzer und die Natur beginnt, sich langsam zurückzuziehen. Eine schöne Gelegenheit, auch selbst ein wenig innezuhalten und zu schauen: Was brauche ich jetzt? Was tut mir gut? Was darf vielleicht auch einmal etwas weniger werden?
Die letzten Wochen waren für mich besonders schön aber auch intensiv. Meine Yogakurse sind inzwischen wieder gestartet und auch in meiner Praxis ist einiges in Bewegung.
Und während ich in den Bergen unterwegs war, war ich tatsächlich schon gedanklich mit einem ganz anderen Thema beschäftigt. Die Natur, ihre Pflanzen und Kräuter und die Frage, was uns in den unterschiedlichen Lebensphasen gut nähren und unterstützen kann, waren für mich immer wieder Inspiration.
Mit meinem neuen Newsletter Vom Sommer in den Herbst – Zeit für dich möchte ich dir heute wieder einige Inspirationen geben – es geht um die Wechseljahre, Yoga, Ayurveda, Detox & ein kleines Verwöhnritual für deine Füße. Bist du neugierig? Dann lies gerne weiter.
Hot & Holy – Wenn aus einer Idee ein besonderer Tag wird …

Die vielen positiven Rückmeldungen zum Tagesretreat „Hot & Holy“für starke Frauen in den Wechseljahren, die Offenheit der Teilnehmerinnen und der intensive Austausch haben mich sehr gefreut und darin bestärkt, dieses Thema weiterzuführen. Ein kleiner Rückblick auf diesen Tag für dich.
Unser gemeinsamer Tag begann ganz am Anfang: Was ist Ayurveda eigentlich – und was kann diese jahrtausendealte Gesundheitslehre für uns Frauen in den Wechseljahren bedeuten?
Wir haben uns mit der Elementelehre, den Doshas und ihren Eigenschaften beschäftigt und dabei immer wieder den Bezug zur eigenen Lebenssituation hergestellt. Ein kleiner Test half den Teilnehmerinnen, einmal genauer hinzuschauen: Wo stehe ich gerade? Welche Veränderungen oder Herausforderungen beschäftigen mich?
Anschließend haben wir die Lebensphasen und ihren Zusammenhang mit den Wechseljahren betrachtet und uns die verschiedenen Phasen dieser besonderen Übergangszeit aus ayurvedischer Sicht angeschaut.
Welche Beschwerden können auftreten? Wie lassen sie sich ayurvedisch einordnen? Und vor allem: Was kann ich selbst tun, um meinen Körper und meine Balance in dieser Zeit zu unterstützen?
Dabei blieb es nicht bei der Theorie:
- Yoga und Atemübungen – mit einer Praxis, die gezielt auf typische Beschwerden und Bedürfnisse in den Wechseljahren abgestimmt war.
- Ayurvedische Ernährung – eine erste Einführung und die Frage, wie wir unseren Körper durch das, was wir täglich essen, unterstützen können.
- Ayurvedische Manualtherapie – wir haben unter anderem Anwendungen wie Basti und Yoni Pichu kennengelernt und besprochen, wie bestimmte Anwendungen mit entsprechendem Wissen auch in die eigene Selbstfürsorge integriert werden können.
Auch kulinarisch wurden wir an diesem Tag wunderbar vom Fischereihof Detlefsen begleitet: Eine köstliche, wärmende Suppe und eine von Susanne eigens für das Retreat kreierte Ayurveda-Frauenlimonade sorgten für genussvolle Momente. Dazu gab es über den Tag verteilt eine kleine ayurvedische Pausenversorgung – liebevoll von mir zusammengestellt und passend zu unserem Thema zubereitet.
Und natürlich durfte auch etwas zum Mitnehmen nicht fehlen: Jede Teilnehmerin bekam eine kleine Goodie Bag mit selbstgemachten ayurvedischen Schätzen – unter anderem Frauentee, Rotkleesirup und Rotöl.
Es war ein Tag voller Wissen, praktischer Erfahrungen, Austausch und – wie ich finde – ganz viel Frauenpower.
Die Resonanz hat mich so gefreut, dass bereits feststeht: Am 14. November 2026 wird es einen weiteren Termin geben.
Wenn du beim ersten Retreat nicht dabei sein konntest, dich aber gerade mit den Veränderungen dieser Lebensphase beschäftigst und Ayurveda gerne einmal aus dieser Perspektive kennenlernen möchtest, bist du herzlich eingeladen.
Und weil ein Tag manchmal erst den Anfang bildet, plane ich für das zeitige Frühjahr zusätzlich einen Deep Dive rund um die ayurvedische Ernährung in den Wechseljahren. Hier möchte ich noch tiefer eintauchen: Was nährt uns in dieser Lebensphase wirklich? Wie können wir unser Agni unterstützen? Welche Lebensmittel und Gewürze tun uns gut und wie lässt sich ayurvedische Ernährung alltagstauglich umsetzen?
Vielleicht ist der November also genau der richtige Zeitpunkt für dich, dir selbst einmal einen Tag ganz für dich zu schenken. Ich verlinke dir selbstverständlich hier meine Website für alle Informationen zum nächsten Retreat „Hot & Holy“






Körperreise – Vom Wahrnehmen zum Loslassen

Auch in meinen Yogakursen hat inzwischen ein neues Thema begonnen, das mich als Yogalehrerin und Yogatherapeutin sehr beschäftigt und das wunderbar in diese Jahreszeit passt:
„Körperreise – vom Wahrnehmen zum Loslassen“
In einer Reise über 10 Yogastunden widmen wir uns Schritt für Schritt unserem Körper. Wir beginnen ganz unten bei den Füßen, wandern über Knie und Hüftgelenke, nehmen uns ISG und Lendenwirbelsäule vor und bewegen uns im Laufe der Stunden weiter durch den Körper.
Dabei geht es nicht nur darum, anatomisch ein bisschen genauer hinzuschauen. Mich interessiert vor allem die Frage:
Was können wir wahrnehmen, wenn wir uns wirklich Zeit für einen Körperbereich nehmen?
Wo spüre ich Enge, wo Weite? Wo halte ich vielleicht unbewusst fest? Was verändert sich, wenn ich nicht sofort etwas korrigieren oder verändern möchte, sondern zunächst einfach wahrnehme?
In meinen Yogakursen üben wir nicht nur einfach auf der Matte sondern bringen auch imer wieder Impulse aus der Yogaphilosophie mit in das Üben. In dieser Kursreihe verbinden wir die körperliche Erfahrung immer wieder mit den Gedanken aus den Yoga Sutras des Patanjali – insbesondere mit Abhyasa und Vairagya.
Abhyasa – die beständige Übung, das Dranbleiben.
Vairagya – das Loslassen, das Nicht-Anhaften, das Nicht-Festhalten.
Zwei scheinbare Gegensätze, die sich in der Yogapraxis wunderbar ergänzen: üben und gleichzeitig loslassen. Sich bemühen und dennoch nicht erzwingen. Wahrnehmen, ohne sofort verändern zu müssen.
Vielleicht ist genau das eine schöne Einladung für den Herbst: uns selbst wieder etwas bewusster wahrzunehmen – und gleichzeitig zu entdecken, was wir nicht länger festhalten müssen.
Ich freue mich sehr auf diese besondere Reise durch den Körper und auf die vielen kleinen Entdeckungen, die wir dabei im Kurs machen werden.
Und natürlich freue ich mich auch sehr, dass alle Kurse von meinen „alten“ und „neuen“ Yogis gut (aus)gebucht sind. DANKESCHÖN an euch.
Vom Wahrnehmen zum Loslassen – und warum jetzt eine gute Zeit für Detox ist

Wenn wir schon beim Thema Loslassen sind, führt mich das direkt zu einem weiteren Angebot, das im Herbst wieder seinen Platz bekommt: „Fünf Tage nur Du“ – deine ayurvedische Detoxzeit.
Der Herbst ist im Ayurveda eine wunderbare Zeit, um nach den aktiven und manchmal auch etwas ausschweifenden Sommermonaten wieder mehr Ruhe und Ordnung einkehren zu lassen. Die Natur macht es uns vor: Sie zieht sich langsam zurück, lässt los und richtet sich auf die kommende Ruhephase ein.
Gerade die Übergänge zwischen den Jahreszeiten sind im Ayurveda wichtige Zeiten für Reinigung und Neuordnung. Was sich während der warmen Sommermonate angesammelt hat, darf jetzt wieder ins Gleichgewicht kommen. Besonders Pitta – mit seinen Qualitäten von Hitze, Intensität und Aktivität – kann sich im Sommer leicht erhöhen und in den Herbst hinein mitgenommen werden.
Eine ayurvedische Reinigung kann dabei unterstützen, überschüssige Hitze und angestaute Pitta-Energie loszulassen, das Verdauungssystem zu entlasten und wieder mehr Ruhe und Balance zu finden. Gleichzeitig beginnt mit dem Herbst die Vata-Zeit – und auch darauf dürfen wir unseren Körper und unseren Lebensstil langsam einstimmen.
Auch wir können diese Zeit nutzen, um einmal innezuhalten und uns zu fragen:
Was darf ich loslassen? Was braucht mein Körper jetzt? Und was möchte ich vielleicht verändern?
Dabei geht es bei meinem Detox-Angebot nicht um eine radikale „Entgiftung“ oder darum, möglichst wenig zu essen. Vielmehr möchte ich dich dabei unterstützen, für einige Tage ganz bewusst aus dem gewohnten Alltag auszusteigen und deinem Körper und deinem Verdauungssystem eine wohltuende Pause zu schenken.
„Fünf Tage nur Du“
Fünf Tage, in denen du dich einmal ganz bewusst um dich selbst kümmerst.
Und weil eine solche Zeit nicht einfach mit dem ersten Detox-Tag beginnt, gehört für mich die gute Vorbereitung unbedingt dazu. In einem persönlichen Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst, was du verändern möchtest und wie du dich sinnvoll auf die Detoxzeit einstimmen kannst.
Während der fünf Tage begleite ich dich mit:
- ayurvedischen Ernährungsempfehlungen und Rezepten, die deinen Körper entlasten und gleichzeitig nähren
- Impulsen und persönlicher Begleitung über WhatsApp und bei Bedarf auch telefonisch
- wohltuenden Massagen in meiner Praxis, die die Detoxzeit unterstützen und dir eine zusätzliche Möglichkeit schenken, ganz bei dir anzukommen
- einem Ausleitungstag, der den Übergang zurück in den Alltag sanft gestaltet
Und danach ist noch lange nicht Schluss: In einer Nachberatung schauen wir gemeinsam, was du aus dieser Zeit mitnehmen möchtest und wie sich neue Gewohnheiten bei Ernährung und Lebensstil tatsächlich in deinen Alltag integrieren lassen.
Denn genau das ist mir wichtig: Detox soll kein kurzer „Reset“ sein, nach dem alles wieder beim Alten ist. Viel wertvoller finde ich die Frage, was sich nachhaltig verändern darf – und was dir langfristig guttut.
Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir in diesem Herbst eine solche Auszeit zu gönnen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, dich zu melden. Die Vorbereitung gehört bereits zur Detoxzeit dazu. Vielleicht hast du auch genau diese Programm schon einmal für dich ausprobiert und brauchst noch ein paar Anpassungen, um weiter gut in Balance zu bleiben? Melde dich sehr gerne bei mir.
Vielleicht sind diese fünf Tage genau die kleine Pause, die du dir selbst schon länger versprochen hast.
https://yoga-gesundheitspraxis.de/fruehlings-detox-mit-ayurveda/
Und schon jetzt ein Blick auf den Frühling …
Wer lieber im Frühjahr starten möchte, kann sich ebenfalls schon jetzt einen Platz sichern.
Gemeinsam mit meiner Leipziger Kollegin Petra Hoch führe ich im April 2027 wieder unsere intensive Ayurveda-Frühlingskur, im Gutshaus Ludorf an der schönen Müritz gelegen, durch. Sie ist viel umfassender und intensiver angelegt und bietet Raum für eine tiefere ayurvedische Reinigung, Neuorientierung und einen bewussten Start in die neue Jahreszeit.
Aktuell haben wir dafür noch drei Plätze frei.
Wenn du dich angesprochen fühlst und mehr darüber erfahren möchtest, melde dich gerne bei uns. Wir erzählen dir in Ruhe, wie die Kur aufgebaut ist und ob sie zu dir und deinen Bedürfnissen passt.
https://yoga-gesundheitspraxis.de/unterwegs-ayurvedafruhlingskur-intensiv/

Kleines Herbst-Ritual: Padabhyanga – warme Füße, ruhiger werden

Gerade wenn die Tage kühler werden, tut eine kleine ayurvedische Fußmassage besonders gut. Im Ayurveda wird die Ölmassage der Füße Padabhyanga genannt – eine wohltuende Praxis, die sich wunderbar in ein kleines Abendritual verwandeln lässt.
Du brauchst dafür gar nicht viel:
- 10–15 Minuten Zeit
- etwas angewärmtes Sesamöl oder ein für dich passendes Massageöl wie z.B. Mandelöl
- ein gemütliches Plätzchen
- und vor allem: ein wenig ungeteilte Aufmerksamkeit für dich selbst
Wärme das Öl angenehm an – bitte nicht heiß – und streiche zunächst langsam über den gesamten Fuß. Massiere anschließend mit kleinen kreisenden streichenden Bewegungen die Fußsohle, besonders die Mitte der Sohle. Nimm dir Zeit für jeden einzelnen Zeh, die Zehenzwischenräume, die Ferse und die Außenseiten des Fußes. Zum Abschluss kannst du den ganzen Fuß noch einmal mit langen, sanften Bewegungen ausstreichen und einen Moment nachspüren.
Danach am besten Baumwollsocken anziehen und das Öl noch etwas wirken lassen.
Und falls du jetzt denkst: „Das klingt schön – aber wie genau mache ich das eigentlich?“
Auch das gehört für mich zu einer guten Selbstfürsorge: Manchmal ist es hilfreich, sich eine Anwendung zunächst einmal professionell zeigen und anleiten zu lassen. Wenn die Handgriffe, die Qualität der Berührung und die Reihenfolge einmal vertraut sind, darf daraus zu Hause etwas ganz Eigenes und Intuitives werden.
In meiner Praxis biete ich Padabhyanga als ayurvedische Fußmassage an und zeige dir dabei auch gerne, wie du einzelne Elemente für dein persönliches Ritual zu Hause übernehmen kannst.
Denn Selbstfürsorge muss nicht kompliziert sein. Manchmal braucht es nur ein bisschen Wärme, Berührung und Zeit.
Mach´den nächsten Schritt und vereinbare deinen Massagetermin bei mir in der Praxis.
Ein warmes Öl. Zwei Füße. Zehn Minuten Zeit. Und ein bisschen liebevolle Aufmerksamkeit für dich selbst.
Zum Schluss noch ein persönlicher Gedanke – Vom Wahrnehmen zum Loslassen

Wenn ich auf die Themen dieses Newsletters schaue, zieht sich ein Gedanke wie ein roter Faden hindurch: wahrnehmen, was gerade da ist, gut für sich sorgen und gleichzeitig den Mut haben, Dinge loszulassen, die nicht mehr passen. Vielleicht ist genau das eine der schönsten Qualitäten des Herbstes.
Und auch für mich steht in diesem Herbst einiges im Zeichen von Veränderung. Im Oktober geht es für mich noch einmal nach Andalusien zu meinem Yogaretreat „Yoga & Meer“ – eine ganz besondere Zeit, auf die ich mich sehr freue. Und gleichzeitig bedeutet auch das für mich ein Stück Loslassen: Bewährtes darf sich verändern, Neues darf entstehen.
Im kommenden Jahr möchte ich meine Arbeit etwas anders ausrichten: weniger Retreats, dafür noch mehr Raum für Yoga und Ayurvedatherapie in meiner Praxis vor Ort. Persönliche Begleitung vor allem für dich als Frau und die Themen des Frau seins.
Nicht, weil das Bisherige nicht schön war – ganz im Gegenteil. Sondern weil sich manches im Laufe der Zeit verändert und es gut tut, wahrzunehmen, wohin die eigene Energie jetzt fließen möchte.
Vielleicht ist das ja auch eine kleine Einladung für dich:
Nicht alles festhalten zu müssen, nur weil es einmal richtig war. Manches darf sich verändern. Manches darf gehen. Und manchmal entsteht genau dadurch wieder Raum für etwas Neues.
Ich wünsche dir einen wunderschönen Herbst – mit Zeit zum Ankommen, zum Wahrnehmen, zum Genießen und vielleicht auch zum Loslassen.
Herzlichst
Deine Kathrin
Ich sage wie immer DANKESCHÖN, wenn du deine Aufmerksamkeit trainiert hast und meinem Newsletter bis zum Schluss gefolgt bist. Wie immer meine Bitte zum Schluss: Vielleicht magst du auch meine Veranstaltungshinweise mit anderen interessierten Frauen oder Freunden, deiner Familie teilen? Ich würde mich sehr freuen, wenn darüber gute Schwingungen in die Welt getragen werden.
Möchtest du deinen Liebsten meine News zukommen lassen? Gerne können sie sich dazu hier anmelden: https://yoga-gesundheitspraxis.de/
Ich freue mich sehr über dein Feedback. Schreib mir gern, was dich bewegt oder interessiert. Ich melde mich dann gern bei dir.
Bleib neugierig, gesund und bewegt. Bis ganz bald.
Namaste und Herzensgrüße
Kathrin

